Ohrenkorrektur

Für formschöne Symmetrie

Viele Menschen leiden unter auffällig großen, abstehenden oder asymmetrischen Ohren und das von Kindheit an. Wenn Sie über eine Ohrenkorrektur nachdenken, geben wir Ihnen die entsprechende informative Unterstützung. Bei einer Otopexie wird der elastische Knorpel des Ohrs geglättet und in Form und Größe korrigiert, damit Ihre Ohren proportional sind und flach anliegen.

Fakten

Fachbegriff

Otopexie

Ziel

Anlegen der Ohren

Dauer

1 bis 2 Stunden

Narkose

lokale Betäubung ggf. mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Klinikaufenthalt

ambulant

Nachbehandlung

  • Kopfverband
  • Fadenentfernung nach einer Woche

Nach der Operation

  • Duschen und Baden nach ca. 1 Woche
  • Sport und Sauna nach 3 Monaten
  • Sonneneinstrahlung nach 3 Monaten

Schmerzen

mittel

Narben

kleine Narbe hinter dem Ohr

Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit

nach 1 bis 2 Wochen

Haltbarkeit

dauerhaft

Endgültiges OP-Ergbenis sichtbar

nach 2 bis 6 Monaten

Methode

Abstehenden Ohren liegt meist eine ungenügende Faltung des elastischen Knorpels, der die Form der Ohrmuschel bestimmt, zu Grunde. Bei der Ohrenkorrektur wird daher zunächst durch einen Schnitt auf der Rückseite des Ohres der Knorpel freigelegt. Zur Begradigung oder Bearbeitung des Ohrknorpels gibt es verschiedene Methoden: Der Knorpel wird entweder durch Nähte in Form gebracht oder mit kleinen Schnitten angeritzt. Durch Anritzen des Knorpels verändert sich dessen Spannung die fehlende Falte bildet sich von selbst. Außerdem ist der angeritzte Knorpel biegsamer und kann so neu geformt werden. In ganz seltenen Fällen wird ein Stück vom Knorpel entnommen. Falls notwendig, kann hinter dem Ohr ein Hautstreifen entfernt werden, um das Ohr besser anliegen zu lassen.

Hinweise

Risiken

Selten kommt es zu einem Infekt, der den Knorpel zerstören kann. In diesem Fall muss ein erneuter Eingriff zur Rekonstruktion (Wiederherstellung) des Knorpels erfolgen. Nicht ausgeschlossen sind ebenfalls die allgemeinen OP-Risiken, sowie ein unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis.

Nebenwirkungen

Nach der Operation ist das Ohr zunächst geschwollen und ein Bluterguss kann auftreten. Sehr selten kann es zu Infektionen des Wundgebietes kommen. Bei jeder Operation besteht zudem die Möglichkeit von Nachblutungen, Schwellungen, Störung der Wundheilung, Blutergüssen und Infektionen und die Gefahr eines Blutgerinnsels (Thrombose), bis zum Verschluss eines Blutgefäßes (Embolie). Schwerwiegende Komplikationen mit bleibenden Schäden sind allerdings extrem selten.

Nebenwirkungen im Überblick

  • Schwellungen
  • Blutergüsse

Diese Operationsinformationen beinhalten medizinisches Grundlagenwissen. Sie dienen der Vorbereitung auf das Arztgespräch, ersetzen jedoch in keiner Weise das individuelle Aufklärungsgespräch durch den Chirurgen. Lassen Sie sich Operationsmethode, sowie Risiken und Nebenwirkungen genau und fallspezifisch erklären.