Brustreduktion beim Mann

Für eine stark geformte Brust

Eine feste, straffe Brust eines Mannes ist ein beliebter, ästhetischer Anblick. Manche Männer leiden jedoch unter einer vergrößerten Brustbildung. Die Ursache hierfür ist entweder genetisch oder bedingt durch Übergewicht, den Konsum von Alkohol oder Anabolika. Bei der Brustreduktion wird das überflüssige Gewebe entfernt und die Brust gestrafft. So entsteht wieder ein festes, flaches Brustbild.

Fakten

Fachbegriff

Gynäkomastie

Ziel

Reduktion des Brustvolumens

Dauer

ca. 1 bis 2 Stunden

Narkose

Lokalanästhesie ggf. mit Dämmerschlaf

Klinikaufenthalt

ambulant oder bis zu 2 Tage

Nachbehandlung

  • Stützverband (ca. 5 Tage)
  • Nachkontrollen nach Absprache mit dem Arzt

Nach der Operation

  • Duschen bzw. Baden nach 2 Tagen
  • Sport, Sauna nach 6 bis 8 Wochen
  • Sonneneinstrahlung nach 3 Monaten

Schmerzen

leicht bis Mittel

Narben

leicht sichtbare Narben

Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit

  • Fettabsaugen: nach 2 bis 3 Tagen
  • Operativer Eingriff: nach 10 bis 14 Tagen

Haltbarkeit

dauerhaft

Endgültiges OP-Ergbenis sichtbar

nach ca. 3 Monaten

Methoden

Grundsätzlich gibt es für die Brustreduktion beim Mann zwei verschiedene Methoden: Die Fettabsaugung und die Entfernung von Drüsengewebe (Mastektomie). Die Anwendung der einen oder anderen Methode ist abhängig von der Ausgangslage.

Sind Fettdepots die Ursache für die vergrösserte Brust, so können diese mit einer herkömmlichen Fettabsaugung reduziert werden. Überschüssiges Drüsengewebe muss operativ entfernt werden. Kombinationen sind auch möglich.

Durch kleine Hautschnitte am Rande oder quer durch die Brustwarze kann das überschüssige Brustdrüsengewebe in Verbindung mit überschüssigem Fettgewebe und Haut entfernt werden. Wird der Eingriff kombiniert durchgeführt, so können die Absauge-Kanülen meistens durch die bestehenden Schnitte eingeführt werden. Manchmal bedarf es weiterer kleiner Öffnungen (Unterbrustfalte oder Achselhöhle).

Hinweise

Risiken

Allgemein gilt der Grundsatz: Je weniger Gewebe entfernt werden muss, desto geringer die Risiken. In sehr seltenen Fällen kommt es zu Nachblutungen, Wundheilungs- und Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze. Bei der Korrektur einer ausgeprägten Gynäkomastie kann es sein, dass sich die Haut nicht mehr an die neue Brustkontur anpasst. Ist dies der Fall, wird die überschüssige Haut entfernt und die verbleibende über der Brust gestrafft. Nicht ausgeschlossen sind die allgemeinen OP-Risiken.

Risiken im Überblick

  • selten Nachblutungen
  • Ergebnis, das nicht den persönlichen Erwartungen entspricht

Nebenwirkungen

Kleinere Blutungen und Hämatome sind normal und bereits nach zwei bis sechs Wochen nicht mehr sichtbar. In den ersten Wochen nach der Operation werden Sie ein vorübergehendes Taubheits- und Spannungsgefühl – ähnlich einem starken Muskelkater – verspüren.

Nebenwirkungen im Überblick

  • Schwellungen
  • Blutergüsse

Lassen Sie sich Operationsmethode, sowie Risiken und Nebenwirkungen genau und fallspezifisch von Ihrem Chirurgen erklären.