Bodylifting

Für straffe Kurven und harmonische Proportionen

Eine schlanke, straffe Körperkontur entspricht dem Schönheitsideal unserer Zeit. Bedingt durch Alterung, Schwangerschaften oder starke Gewichtsabnahme leiden manche Menschen jedoch an deutlicher Hauterschlaffung im Bereich Bauch, Beine, Po. Bei einem Bodylifting wird überschüssiges Gewebe entfernt und die Haut gestrafft. Der Körper kann seine ursprüngliche Form zurückerhalten und Sie können sich wieder uneingeschränkt wohlfühlen.

Fakten

Fachbegriff

Bodylifting

Ziel

Bindegewebe- und Hautstraffung an Bauch, Schenkel und Hüfte

Dauer

je nach Umfang der Operation ca. 4 bis 6 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Klinikaufenthalt

5 bis 7 Tage

Nachbehandlung

  • Thrombose-Prophylaxe in den ersten Tagen
  • Fadenentfernung nach 3 bis 7 Tagen
  • Kompressionsbandage für ca. 4 bis 6 Wochen

Nach der Operation

  • Duschen und Baden nach 3 Tagen
  • Sport und Sauna nach ca. 3 Monaten
  • Sonneneinstrahlung nach 3 Monaten

Schmerzen

mittel bis stark

Narben

sichtbare Narben

Gesellschafts- und Arbeitsfähigkeit

nach 3 bis 4 Wochen

Haltbarkeit

dauerhaft bei gesunder Lebensweise

Endgültiges OP-Ergbenis sichtbar

nach 3 bis 8 Monaten

Methode

Bodylifting ist ein großflächiger Eingriff und wird deshalb nur unter Vollnarkose durchgeführt. Bei der Straffung des Gewebes an Bauch, Hüfte und Oberschenkeln führt der Chirurg oberhalb der Schamhaargrenze einen wellenförmigen Schnitt durch, der etwa auf Höhe der Beckenknochen um den ganzen Körper herumführt. Ein weiterer Schnitt wird rund um den Bauchnabel gesetzt. Bei dieser Methode werden zunächst in Bauchlage Gesäß- und Oberschenkelaußenseiten gestrafft. Anschließend – in Rückenlage – Bauch und Oberschenkelinnenseiten. Dabei wird unter der Haut liegendes, überschüssiges Muskel- und Fettgewebe entfernt.

Bei Bedarf kann auch eine Liposuktion durchgeführt werden. Nach dem Präparieren der unteren Gewebeschichten wird hierbei die überschüssige Haut abgetragen. Zum Schluss wird der Nabel neu positioniert.

Hinweise

Risiken

Stärkere Blutungen während der Operation sind nie ganz auszuschliessen. In seltenen Fällen kann sogar eine Bluttransfusion notwendig sein. Infektionen und Entzündungen des Unterhautgewebes sind sehr selten, können allerdings vorkommen. Mögliche Sensationsstörungen im Bereich der Schnitte normalisieren sich in der Regel nach einigen Wochen. Ein Taubheitsgefühl der Narben kann aber bleiben. Wenn die neue Bauchform unter starker Spannung zusammengenäht wird, kann es zu Durchblutungsstörungen, Dellen, Asymmetrien, Gewebeüberschüsse und Unregelmässigkeiten sind denkbar. Nicht ausgeschlossen sind außerdem die allgemeinen OP-Risiken, sowie ein Ergebnis, das von Ihren persönlichen Vorstellungen abweicht. Stärkere Blutungen während der Operation sind nie ganz auszuschliessen.

Risiken im Überblick

  • Narbenbildung
  • Dellen, Asymmetrien
  • Durchblutungsstörungen im Bereich des Bauchnabels und der Bauchhaut
  • Gefühlsstörungen bei den behandelten Körperpartien
  • Ergebnis, dass Ihren Erwartungen nicht entspricht

Nebenwirkungen

In den ersten Wochen nach der Operation werden Sie ein Spannungsgefühl, ähnlich einem starken Muskelkater verspüren. Die Wundschmerzen lassen innerhalb weniger Tage nach. Wie bei jeder Operation gelten die generellen Operationsrisiken.

Nebenwirkungen im Überblick

  • Nachblutungen
  • Blutergüsse
  • Schwellungen
  • Taubheitsgefühl der behandelten Stelle
  • gespannte Haut

Lassen Sie sich Operationsmethode, sowie Risiken und Nebenwirkungen genau und fallspezifisch von Ihrem Experten erklären.