Narbenkorrektur
Übersicht Schönheits-OPsURSACHEN & MÖGLICHKEITEN ZUR BEHEBUNG
Narben entstehen bei der Heilung von Wunden, die in tiefere Hautschichten reichen. Generell ist zu unterscheiden zwischen funktionell oder ästhetisch störenden Narben. Funktionell störende Narben betreffen meist ein Gelenk. Sie können Juckreiz auslösen, Schmerzen bereiten und die Beweglichkeit einschränken. Beim Eingriff versucht der Chirurg, den Zug auf die Narbe z.B. durch eine zickzackförmige Verlängerung zu mildern. Bei ästhetischen Korrekturen kann eine breite Narbe verschmälert oder parallel zu einer Falte versteckt werden. Um zu vermeiden, dass grössere Narben zurückbleiben, sollte eine Narbenbehandlung frühzeitig, am besten während der Wundheilung begonnen werden. Bereits vorhandene Narben können durch verschiedene Behandlungsmethoden, z.B. durch Narbenmobilisierung, spezielle Salben, Narbenpflaster oder mittels operativer Verfahren behandelt werden. Operativ korrigiert werden heute nur noch grossflächige Narben, etwa Verbrennungsnarben. Es gibt verschiedene Operationsmethoden, abhängig von der Narbenart und der Grösse des betroffenen Hautareals. Noch ist es der Plastischen Chirurgie bzw. der Dermatologie aber nicht möglich, Narben vollständig verschwinden zu lassen.
Methode
OPERATIVE NARBENKORREKTUR
Die Narben werden ausgeschnitten und durch eine spezielle Schnittführung möglichst parallel zu den Spannungslinien der Haut umgelagert. Die Schnittführung soll verhindern, dass die Narbe später schrumpft und zu Verziehungen führt. Bei sehr grossen, flächigen Narben wird Haut von einem anderen Körperteil transplantiert.
VOR DER BEHANDLUNG
Unfall- oder Operationsnarben können in der Regel frühestens 6 Monate nach dem Fädenziehen behandelt werden. In einigen Fällen führt eine sehr rasche Intervention zu den besten Ergebnissen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach dem für Sie geeigneten Zeitpunkt. Generell sollte man ab ca. 3 Wochen vor dem Eingriff starke Sonneneinstrahlung meiden und nur mässig Sport treiben. Die Haut muss vor dem Eingriff entzündungsfrei sein. Da die Wundheilung die neue Narbenbildung und damit das OP-Ergebnis stark beeinflusst, sollten Raucher ihren Zigarettenkonsum möglichst einstellen. Denn Rauchen stört die Durchblutung und damit auch die Heilung der Wunde.
NACH DER BEHANDLUNG
Zur Vorbeugung von Narbenwucherungen wird bei hypertrophen Narben oder Keloiden häufig eine Kompressionsbehandlung mit Silikonpflastern oder eine intensive Massage mit spezieller Narbencreme durchgeführt. Eine infizierte Narbe sollte mit einer antiseptischen und entzündungshemmenden Salbe behandelt werden. In seltenen Fällen ist eine Nachbestrahlung der Narbe zur Verhinderung eines Keloids erforderlich. Eine unauffällige, reizlose Narbe sollte keinesfalls massiert, sondern in Ruhe ausgeheilt werden. Solange die Narben eine Aktivität aufweisen, also noch gerötet sind, sollte eine direkte Sonneneinstrahlung sowie eine starke mechanische Belastung vermieden werden.
LASERBEHANDLUNGEN
Der Laser arbeitet mit energiereichem Licht und ist in der Lage, wie ein Skalpell in kürzester Zeit punktuell Gewebe zu durchtrennen: Nur die gewünschten Hautareale werden behandelt, das umliegende Gewebe wird geschont. Für die Behandlung der Haut steht eine Vielzahl von Lasergeräten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in erster Linie in den Wellenlängen und Frequenzen.
Zur Narbenkorrektur und Hautglättung werden in der Regel folgende Lasermethoden angewandt:
CO2 LASER
Extrem kurze Licht-Impulse, die das Wasser in den Körperzellen aktivieren, so dass es mit den Zellen verdampft. Durch den Wärmeeffekt ziehen sich die angrenzenden Kollagenfasern zusammen und werden so gestrafft.
ERBIUM-YAG LASER
Behandelt nach ähnlichem Prinzip wie der CO2-Laser. Vorteil: Er ist schmerzärmer und die behandelte Haut heilt schneller ab.
FRAXEL LASER
Dieser Laser ist eine Art Aufsatz auf einen CO2- oder einen Erbium-YAG-Laser und ist besonders zur Behandlung von Akne-Narben geeignet. Hierbei werden in der Haut kleinste „Inseln“ der beschädigten Haut ausgestanzt.
VOR DER BEHANDLUNG
Unfall- oder Operationsnarben können in der Regel frühestens 6 Monate nach dem Fädenziehen behandelt werden. In einigen Fällen führt eine sehr rasche Intervention zu den besten Ergebnissen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach dem für Sie geeigneten Zeitpunkt. Generell sollte man ab ca. 3 Wochen vor dem Eingriff starke Sonneneinstrahlung meiden und nur mässig Sport treiben. Die Haut muss vor dem Eingriff entzündungsfrei sein. Da die Wundheilung die neue Narbenbildung und damit das OP-Ergebnis stark beeinflusst, sollten Raucher ihren Zigarettenkonsum möglichst einstellen. Denn Rauchen stört die Durchblutung und damit auch die Heilung der Wunde.
NACH DER BEHANDLUNG
Nach dem Lasern bedecken entweder offene, fett-feuchte Verbände oder geschlossene Folien die behandelten Stellen. In den Folgetagen treten in der Regel mittlere Schmerzen und Spannungsgefühle auf. Laserimpulse fügen der Haut oberflächliche Wunden zu, die mit Verbrennungen zweiten Grades verglichen werden können. In den ersten 2 Wochen kontrolliert der Arzt die Wunde etwa jeden zweiten Tag, im weiteren Verlauf wöchentlich und abschliessend noch einmal nach 3 und/oder 6 Monaten. Die Narben sollten einige Monate lang keiner zu starken mechanischen Belastung oder Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Sobald die Schwellungen und Verkrustungen abgeklungen sind, können Hautrötungen überschminkt werden. Das Ergebnis der Narbenkorrektur ist sofort sichtbar, die Narben brauchen jedoch in der Regel ein Jahr, um vollständig auszureifen.
HAUTSSCHLEIFUNG
Bei der Dermabrasion werden die obersten Lagen der Haut mit einem Kristallstrahl abgetragen. Vor allem bei Aknenarben eignet sich die Mikrodermabrasion sehr gut, da ohne Hilfe chemischer Wirkstoffe und ohne sichtbare Hautschuppung das Hautbild verbessert werden kann. Anschliessend aufgebrachte Wirkstoffkombinationen verstärken die dadurch in Gang gesetzte Hautreparation.
VOR DER BEHANDLUNG
Die Haut muss vor dem Eingriff entzündungsfrei sein. Bei starker Akne wird die Haut in Absprache mit dem Arzt mit diversen Externa vorbereitet. In einigen Fällen kann ca. 2 Tage vor dem Eingriff mit der Einnahme von Medikamenten zum Schutz vor bakteriellen und viralen Hautinfektionen begonnen werden. Da die Wundheilung die neue Narbenbildung und damit das OP-Ergebnis stark beeinflusst, sollten Raucher ihren Zigarettenkonsum möglichst einstellen. Denn Rauchen stört die Durchblutung und damit auch die Heilung der Wunde.
NACH DER BEHANDLUNG
Nach dem Eingriff ist die behandelte Stelle eine offene Wunde, die mit antibiotischen Salben und Fettgaze oder synthetischen Wundfolien geschützt werden muss. Die betroffene Stelle darf in den ersten 3 Tagen nur mit lauwarmem Wasser gewaschen werden. Während 3 Wochen sollte auf Saunagänge, Sonnenbäder, heisse Duschen, Peelings und starkes Schwitzen verzichtet werden.
NARBENUNTERSPRITZUNG
Die Unterspritzung mit Hyaluron oder Eigenfett eignet sich vor allem bei der Korrektur eingesunkener Narben. Diese Dellen entstehen durch Verwachsungen oder Verlust von Unterhautfettgewebe, z.B. durch Entzündungen oder Verletzungen. Als Füllersubstanz eignet sich Hyaluronsäure sehr gut. Diesen Wirkstoff produziert der Mensch selbst, er verursacht also keine Allergien. Da Hyaluronsäure im menschlichen Körper als Wasserspeicher gilt, führt dieser zusätzliche Effekt zu vermehrter Festigkeit und Elastizität der Haut. Bei der Behandlung eingesunkener Narben wird das fehlende Gewebe durch das Einspritzen der Füllersubstanz Hyaluronsäure ersetzt.
VOR DER BEHANDLUNG
Generell sollte man ab ca. 3 Wochen vor dem Eingriff starke Sonneneinstrahlung meiden und nur mässig Sport treiben. Eine Unterspritzung der Narbe kann nur dann erfolgen, wenn die Narben nicht verhärtet sind. Die Haut muss vor dem Eingriff entzündungsfrei sein.
NACH DER BEHANDLUNG
Während 3 Wochen sollte auf Saunagänge, Sonnenbäder, heisse Duschen, Peelings und starkes Schwitzen verzichtet werden. Die Narben sollten zudem keiner zu starken mechanischen Belastung ausgesetzt werden.
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„Ich habe selbst eine negative OP-Erfahrung hinter mir. Daraus ist die Idee entstanden ein Gütesiegel zu gründen. Heute fördere ich zusammen mit meinem Team das Qualitätsbewusstsein in der Plastischen Chirurgie. Wir bieten professionelle Beratung in Bezug auf Eingriffe und deren Risiken, Arztwahl, Second Opinion und Re-Operationen." Stephan Hägeli, Geschäftsführer

