Kinnkorrektur

KINNKORREKTURÜbersicht Schönheits-OPs

URSACHEN & MÖGLICHKEITEN ZUR BEHEBUNG

Die Kinnkorrektur (Genioplastik) kann sowohl ein stark zurückliegendes - fliehendes - Kinn, als auch ein außergewöhnlich vorspringendes - prominentes - Kinn formschön optimieren und dazu beitragen, die Gesichtsproportionen in Einklang zu bringen. Dies wird häufig mit einer Nasenkorrektur verbunden. Ziel der Genioplastik, ist immer die Harmonisierung des Profils häufig durch eine Verlagerung des Unter- / Oberkiefers.

Methode

  • KINNKORREKTUR: Ausgangslage (www.acredis.com)
    Ausgangslage
  • KINNKORREKTUR: Zielprofil (www.acredis.com)
    Zielprofil

Prinzipiell stehen zwei grundsätzlich verschiedene Operationsverfahren für die Kinnkorrektur zur Verfügung: die Korrektur durch Veränderung der bestehenden Knochenkontur mittels Abtrennen und Versetzten des Kinns sowie die Verwendung von künstlichen Kinnimplantaten aus Silikon oder Gortex.

Das Abtrennen und Versetzten der Kinnprominenz bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten der Veränderung des Kinns und bietet deshalb gegenüber der Verwendung von künstlichen Kinnimplantaten deutliche Vorteile. Der Eingriff wird in der Regel ambulant, in einer Kurznarkose durchgeführt. In gewissen Fällen kann er auch in lokaler Betäubung ggf. im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Der Eingriff erfolgt über einen kleinen Schnitt (2-6 cm) im Mund im Mundvorhof (Vestibulum) des Unterkiefers.

Nach erfolgter Darstellung der Kinnpartie, wird das Kinn mit der Ministichsäge abgesetzt und in die gewünschte Position gebracht und mit Miniplatten und Schrauben dort fixiert. Nach erfolgter Blutstillung wird die Wunde mit mehreren Nähten wieder verschlossen.

VOR DER OPERATION

Bei den Vorabklärungen wird Sie Ihr Arzt untersuchen und Sie bezüglich Ihrer allgemeinen Gesundheit befragen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihn über allfällige Leiden und über Medikamente, welche sie einnehmen genau informieren. Der genaue chirurgische Eingriff wird mit Ihnen am Modell besprochen werden. Zusammen mit Ihnen wird Ihr Arzt die beste Anästhesie für Sie erörtern. Jede Kinnkorrektur ist eine Profilkorrektur und bedarf deshalb einer genauen Planung um das Ergebnis so genau als möglich vorauszusagen. Hierzu wird an hand eines speziellen seitlichen Röntgenbildes (Fernröntgen) und Fotos eine Voraussage des zu erwartenden Resultates (prediction tracing), erstellt und mit dem Patienten eingehend besprochen. Anhand dieser Planung wird die Operation dann ausgeführt. Häufig werden die Kosten durch die IV (Invalidenversicherung) oder die Krankenkasse übernommen. Hierzu ist schriftliches Kostenübernahmegesuch durch Ihren behandelnden Arzt notwendig.

NACH DER OPERATION

In den ersten 2-3 Tagen nach dem Eingriff ist es wichtig, dass der Kopf leicht angehoben wird (2-3 Kopfkissen). Ebenso sollten Sport und körperliche Anstrengungen für einige Zeit unterlassen werden. Nach dem Eingriff gibt es einige Begebenheiten welche sie beachten müssen:

  • Die ersten 2-3 Tage nach dem Eingriff wird es zur Schwellung und ggf. Blutergussbildung kommen. In dieser Zeit tragen Sie deshalb ein Kinnpflaster. Auch gewisse Schmerzen sind in dieser Zeit durchaus normal. Wichtig ist es, in dieser ersten postoperativen Phase die verschriebenen Schmerzmittel einzunehmen, welche auch die Schwellung lindern. Ebenso wichtig ist die kontinuierliche Kühlung der Wangen. Zur Vorbeugung eines Infektes, wird ein Antibiotikum verabreicht.
  • Die postoperative Schwellung nach dem Eingriff ist am grössten am 2. bis 3. Tag nach dem Eingriff. Erst dann geht die Schwellung langsam im Verlauf der nächsten Wochen zurück. Nach etwa 3 Monaten kann dann die Gesichtskontur als definitiv angesehen werden.
  • Die Fäden im Mund werden erst nach ca. 10 Tagen vom Arzt entfernt. Versuchen Sie diese nicht selber zu entfernen, auch wenn sie gelegentlich etwas stören.
  • Achten sie auf eine gute Mundhygiene. Zur Unterstützung werden sie von Ihrem Arzt eine Mundspülung erhalten.
  • Während der Heilungsphase kann es zum vorübergehenden kribbeln, sowie Temperaturmissempfindungen (warm-kalt) im Operationsgebiet kommen. Dies ist völlig normal und erklärt sich aus der Abheilung der kleinen Nervenbedingungen im Wangenbereich.
  • Die für den Eingriff verwendeten Miniplatten-/Schrauben können in der Regel belassen werden. In wenigen Fällen werden diese in einer lokalen Betäubung entfernt.
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