Faltenunterspritzung

FALTENUNTERSPRITZENÜbersicht Schönheits-OPs

URSACHEN & MÖGLICHKEITEN ZUR BEHEBUNG

Ab Mitte Zwanzig entstehen überall auf unserem Körper Falten. Leider zeigt sich dieser Alterungsprozess am deutlichsten im Gesicht. Denn durch den schleichenden Abbau von Kollagen, Elastin, Proteinen und feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Hyaluronsäure, verliert vor allem die feine Haut schnell an Spannung und Elastizität. Allen Cremes und sonstigen Vorbeugungsmaßnahmen zum Trotz, lässt sich die Faltenbildung nur verzögern – aber niemals aufhalten. Das Alter, die Gefühlslage und der Lebensstil hinterlassen ihre charakterisierenden Spuren im Gesicht. Allein die tägliche Mimik verursacht und vertieft Falten. Patientinnen und Patienten, die sich einer Faltenbehandlung unterziehen, stören sich an auffälligen Einzelfalten oder an vielen kleinen Fältchen, die über das ganze Gesicht verteilt sind. Ein häufig genannter Entscheidungsgrund für eine Behandlung ist ein altes, müdes und mürrisch aussehendes Spiegelbild.

RISIKEN

FALTENUNTERSPRITZEN MIT HYALURONSÄURE: RISIKEN

Auf dem Markt werden diverse Mischsubstanzen angeboten, die Kunststoffpartikel beinhalten (durch den Körper nicht abbaubare „permanent filler“). Diese Produkte versprechen eine dauerhafte Wirkung, die Komplikationsrisiken sind jedoch ausgesprochen hoch. Das diese auch nach Jahren zu Granulomen und Eiterungen führen können. Ist dies der Fall, müssen die unterspritzten Zonen in mehreren mühsamen und teilweise entstellenden Operationen herausgeschnitten werden. Nicht ausgeschlossen sind die allgemeinen Behandlungsrisiken, sowie ein unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis.

FALTENUNTERSPRITZEN MIT EIGENFETT (LIPOFILLING)

Bei der Arbeit mit körpereigenen Substanzen treten in der Regel keine Komplikationen auf. Wegen der geringen Absaugmengen ist die körperliche Belastung minimal. Allerdings kann es in seltenen Fällen zu Verklumpungen bzw. Fettknötchen (Ölzysten) und Asymmetrien kommen. Ansonsten gelten die gleichen Risiken wie bei der Fettabsaugung. Nicht ausgeschlossen sind die allgemeinen Behandlungsrisiken, sowie ein unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis.

FALTENUNTERSPRITZEN MIT POLYMILCHSÄURE

Wie bei der Eigenfett-Einspritzung kann es in seltenen Fällen zu Verklumpungen bzw. Fettknötchen (Ölzysten) und Asymmetrien kommen. Im Vergleich zu anderen Fillers besteht die etwas höhere Gefahr einer tastbaren Körnchenbildung. Darum bevorzugen heute die meisten Ärzte andere Methoden. Normale Nebenwirkungen sind kurzzeitige Rötungen und Schwellungen. Nicht ausgeschlossen sind die allgemeinen Behandlungsrisiken, sowie ein unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis.

HINWEIS

Diese Operationeninformationen beinhalten medizinisches Grundlagenwissen. Sie dienen der Vorbereitung auf das Arztgespräch, ersetzt jedoch in keiner Weise das individuelle Aufklärungsgespräch durch den Chirurgen. Lassen Sie sich Operationsmethode, sowie Risiken und Nebenwirkungen genau und fallspezifisch erklären.

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