Brustverkleinerung / -straffung
Übersicht Schönheits-OPsURSACHEN & MÖGLICHKEITEN ZUR BEHEBUNG
Bei grossen und schweren Brüsten kommen neben möglicher psychischer Belastung oft auch körperliche hinzu. Im schlimmsten Falle sind das Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen. Selbst die Wirbelsäule kann durch zu schwere Brüste auf Dauer geschädigt werden. Diese Operation kann auch bei Brüsten von durchschnittlicher Grösse angewendet werden, wenn diese altersbedingt, nach einer Schwangerschaft oder nach einer Schlankheitskur stark an Halt und Form verloren haben. Bei der operativen Straffung wird die Brust geliftet und angehoben. Ziel der Operation ist ein im Bezug auf Grösse und Form ästhetisches und natürliches Ergebnis.
Methode
Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Bei der Brustverkleinerung wird das überschüssige Gewebe entfernt. Dabei wird die Brustwarze versetzt, jedoch nicht abgetrennt. Das verbleibende Gewebe wird weiter nach oben verlagert und die Brust neu geformt. Zum Abschluss setzt der Operateur die Brustwarze ein, legt die Drainagen für den Ablauf der Wundsekrete und vernäht die Schnitte. Zur Verbesserung der Brustform werden bei der Bruststraffung teilweise zusätzlich Implantate eingearbeitet. Lassen Sie sich vom Operateur die unterschiedlichen Methoden und deren Vor- und Nachteile genau erklären. Die häufigsten Techniken sind:
1. Lejour-Technik (rund um die Brustwarze und senkrecht nach unten)
Vorteile:
- Weniger Narbenlinien
- Stillfähigkeit und Sensibilität bleiben erhalten
Nachteil:
- Technisch anspruchsvoll
- In ca. 10-20% verheilt die senkrechte Narbe nicht zufrieden stellend, dann ist eine Nachkorrektur erforderlich
2. Benelli-Technik (Kreisrund um die Brustwarze)
Vorteile:
- Kaum sichtbare Narben
- Die Brustwarze bleibt an der gleichen Stelle.
Nachteil:
- Nur für geringe Straffung geeignet
- Ästhetische Ergebnisse nicht immer optimal (Brüste können unnatürlich platt und die Brustwarze abgeflacht wirken)
3. „T“- oder „L“-Technik (Kreisrund um die Brustwarze, vertikal nach unten und in der Brustumschlagfalte)
Vorteile:
- Lang erprobte Technik
- auch für umfangreiche Verkleinerungen geeignet
Nachteil:
- Sichtbare Narben
- In ca. 10-20% verheilt die Narbe nicht zufriedenstellend, dann ist eine Nachkorrektur erforderlich
- Falls die Brustwarzen vom Drüsengewebe entfernt werden müssen: meist Stillfähigkeit und Sensibilität gestört
VOR DER OPERATION
Die Anweisungen des Operateurs sollten befolgt werden. Im Vordergrund steht die Absetzung blutgerinnungshemmender Medikamente (u.a. Aspirin, Marcumar).
NACH DER OPERATION
In der Regel bleiben Sie mindestens für eine Nacht in der Klinik. In den ersten drei Tagen nach der OP muss mit teilweise starken Schmerzen gerechnet werden (vor allem beim submuskulären Eingriff). Bis eine Woche nach der OP sollte sich die Patientin absolute Ruhe gönnen. Die ersten Wochen nach der Operation sollten Sie auf dem Rücken schlafen. Nach drei bis fünf Tagen werden die Fäden gezogen. Schwellungen und Blutergüsse sind zunächst normal. Sie klingen ab, verschwinden jedoch erst nach ungefähr zwei Monaten. Länger dauert es, bis die Narben verblassen. Sie sollten sich mindestens sieben Tage Auszeit von der Arbeit einplanen. Körperliche Anstrengung ist für mindestens sechs Wochen zu vermeiden. Gleiches gilt für Sauna- und Solarium- Besuche. Die direkte Sonneneinstrahlung der Narben muss während zwei bis drei Monaten gemieden werden. Das OP-Ergebnis kann frühestens nach vier bis sechs Monaten korrekt beurteilt werden. Bewahren Sie die notwendige Geduld.
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„Ich habe selbst eine negative OP-Erfahrung hinter mir. Daraus ist die Idee entstanden ein Gütesiegel zu gründen. Heute fördere ich zusammen mit meinem Team das Qualitätsbewusstsein in der Plastischen Chirurgie. Wir bieten professionelle Beratung in Bezug auf Eingriffe und deren Risiken, Arztwahl, Second Opinion und Re-Operationen." Stephan Hägeli, Geschäftsführer

