Brustvergrößerung

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Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) - für attraktive Rundungen

Sie denken über eine Brustvergrößerung nach und möchten sich umfassend informieren? Dann unterstützen wir Sie gerne. Die weibliche Brust ist das Symbol für Weiblichkeit und Schönheit. Doch viele Frauen leiden unter zu klein angelegten Brüsten. Auch Faktoren wie eine Schwangerschaft, die Stillzeit oder starker Gewichtsverlust können Veränderungen an der Brust begünstigen. Hier kann eine Brustaugmentation helfen, sich wieder wohl im eigenen Körper zu fühlen.

Bei ACREDIS finden Sie führende Experten für Brustvergrößerung, alle nach über 300 Kriterien geprüft und mit dem ACREDIS Gütesiegel ausgezeichnet. So bieten wir Ihnen einzigartige Transparenz und Sicherheit auf dem Markt der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie. Wir nehmen Ihren Wunsch nach einer Brustvergrößerung ernst und begleiten Sie auf dem Weg zu einem guten OP-Ergebnis.

BRUSTVERGRÖSSERUNG RISIKEN

In zehn bis fünfzehn Prozent der Fälle kann es zu Gewebeverhärtungen (Kapselfibrose) kommen. Der Körper stößt dann das Implantat ab und bildet um den Fremdkörper eine dünne Hülle aus Bindegewebe. Diese kann sich so stark verdichten und verhärten, dass sich die Brustform tennisballähnlich verändert (Tennisballeffekt). Darüber hinaus kann das Implantat verrutschen, wenn eine Patientin beispielsweise die Ruhephase nicht einhält oder die Implantattasche zu groß geraten ist.
Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze und der Narben können vorkommen, sind aber eher selten. Zu den größten Risiken bei diesem Eingriff zählen Asymmetrie, unschöne Narben und ein unbefriedigendes ästhetisches Ergebnis.

Patientinnen, die eine operative Brustvergrößerung durchführen lassen, sollten sich bewusst sein, dass nach ca. zehn bis fünfzehn Jahren ein erneuter Eingriff notwendig werden kann. Dies kommt durch die altersbedingte Haut- und Gewebeerschlaffung, die eine Veränderung des Brustbildes nach sich ziehen kann. Zudem hat ein Brustimplantat eine begrenzte Lebensdauer und ein Implantatwechsel oder eine Explantation kann jederzeit aufgrund von Komplikationen notwendig werden.

Implantate können das Brustgewebe so verdecken, dass eine Früherkennung von Krebs erschwert wird. Dieser Nachteil kann durch eine ergänzende Ultraschalluntersuchung oder Kernspin-Tomographie der Brustdrüse ausgeglichen werden. In Langzeitstudien konnte allerdings bisher kein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Brustimplantaten und dem gehäuften Vorkommen von Brustkrebs festgestellt werden.

BRUSTVERGRÖSSERUNG NEBENWIRKUNGEN

In den ersten Tagen nach der Operation muss durch die Spannung in der Brust mit Schmerzen gerechnet werden (vor allem bei einem submuskulären Eingriff). Dieses Spannungsgefühl, ähnlich einem starken Muskelkater, hält in der Regel die ersten Wochen nach der Operation noch an. Schwellungen und Blutergüsse sind zunächst normal, klingen aber mit der Zeit ab und verschwinden nach ungefähr zwei Monaten. Die Wundschmerzen lassen innerhalb weniger Tage nach. Wie bei jeder Operation gelten die allgemeinen Operationsrisiken: Nachblutungen, Schwellungen, Störung der Wundheilung, Blutergüsse, Infektionen und die Gefahr eines Blutgerinnsels (Thrombose), bis zum Verschluss eines Blutgefäßes (Embolie). Schwergewichtige Komplikationen mit bleibenden Schäden sind allerdings die Ausnahme.

Brustvergrösserung mit Eigenfett (nach BEAULI)

Die Methode nach BEAULI wurde im Jahr 2007 entwickelt und basiert auf der schonenden Gewinnung von kleinsten Fettzellenpartikeln mittels Wasserstrahl assistierter Fettabsaugung. Die Wasserstrahl assistierte Fettabsaugung ist eine besonders schonende Methode, bei der Fettzellen aus dem Bindegewebe sozusagen herausgespült werden. Dies geschieht mit einer speziellen Kanüle, die mit einem sanften, vorgewärmten Sprühstrahl die Fettschicht vor dem Absaugen zunächst lockert, so dass sich die Fettzellen besonders leicht absaugen lassen. Das abgesaugte Fett wird durch ein Sieb von seinem wässrigen Teil getrennt, gewaschen und gelangt dann in einen sterilen Sammelbehälter. Anschließend werden die Fettzellen mit einer speziellen, feinen Kanüle im Fettgewebe der Brust und im Brustmuskel-Bereich gleichmäßig verteilt. Da ca. 20 - 30 % der Fettzellen nicht dauerhaft anwachsen, sind 2 bis 3 Sitzungen im Abstand von je mindestens 3 Monaten nötig. Pro Transplantation kann ein Volumengewinn von einer halben Körbchengrösse erzielt werden. Nach 3 Monaten ist mit keinem Volumenverlust mehr zu rechnen. Die Operationsdauer beträgt bei diesem Eingriff ca. zwei bis drei Stunden. Diese Methode ist dann geeignet, wenn Sie sich eine gemäßigte Brutvergrößerung (von Cup A auf Cup B) wünschen und Ihr BMI nicht unter 18 ist. Wie jede Operation hat auch diese Methode ihre Risiken, wie die Bildung von Ölzysten, Verkalkung des abgestorbenen Fettgewebes mit Verhärtung der Brust oder ungleichmäßiger Abbau der Fettzellen, was eine Asymmetrie der Brüste zur Folge haben kann.

Brustvergrößerung mittels Fettstammzellen

Bei dieser Methode der Brustvergrößerung wird ebenfalls Fett abgesaugt. Hierbei werden nach der Absaugung in einem speziellen Verfahren die Fettstammzellen isoliert, um sie später dem zu transplantierenden Fett wieder beizufügen. Die Stammzellen-Lösung wird dann hinter der Brustdrüse eingebracht, wo sie nach kurzer Zeit Blutgefäße bildet und fest in das bereits vorhandene Gewebe einwächst. Dieses Verfahren ist sehr aufwändig, die Operationszeit beträgt ca. sechs Stunden. Es gibt jedoch noch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass durch die Anreicherung mit Fettstammzellen ein besseres Heilergebnis erzielt wird.

Brustvergrößerung mit Macrolane

Macrolane besteht aus der bekannten Füllsubstanz Hyaluronsäure. Die Gel ähnliche Hyaluronsäure wird nach Lokalanästhesie mittels Injektionstechnik hinter die Brustdrüse eingebracht. Da der Körper die eingespritzte Substanz wieder abbaut, muss mit regelmäßigen „Auffrischungsbehandlungen“ im Abstand von neun bis zwölf Monaten gerechnet werden. Bei unregelmäßigem Abbau der Substanz kann es zu Asymmetrien kommen. Aufgrund der dürftigen Studienlage konnte bisher nicht eindeutig ausgeschlossen werden, dass es durch die Einspritzung von Macrolane zu einer Zysten- und Granulombildung kommen kann. Auch ist bisher noch unklar, ob sich Hyaluron vollständig abbaut – falls nicht, sind Verkapselungen und Verhärtungen möglich.

Hinweis

Diese Operationsinformationen enthalten medizinisches Grundlagenwissen. Sie dienen der Vorbereitung auf das Arztgespräch, ersetzen jedoch in keiner Weise das individuelle Aufklärungsgespräch durch den Chirurgen.

Risiken eindämmen

Sie möchten wissen, wie Sie Ihre OP-Risiken bestmöglich minimieren können? ACREDIS lässt Sie mit Ihren Fragen rund um Ihre Mammaaugmentation nicht alleine. Ihre ACREDIS Beraterin steht Ihnen unter der Servicenummer 0800 - 60 11 850 für eine kostenlose und unabhängige Beratung gerne zur Verfügung und unterstüzt Sie mit ihrem Wissen. Lesen Sie auch die ermutigenden Erfahrungsberichte anderer Patientinnen.

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