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Intimrasur – Männer und Frauen mögen es glatt untenrum

Hautsache: Intimrasur – Männer und Frauen mögen es glatt untenrum
©olgaecat | iStockphoto

Der Trend hält schon seit längerer Zeit an: Mann und Frau mögen es glatt „untenrum“. Haare an Beinen und unter den Armen sind schon lange verpönt und jetzt wird ihnen auch im Intimbereich der Garaus gemacht. Der „Frisurenvielfalt“ sind auch bei der Intimrasur keine Grenzen gesetzt. Die einen mögen den Irokesenschnitt, die andern bevorzugen ein gut gestutztes Dreieck oder entfernen die Haarpracht gleich komplett. Für die meisten, die ihre Schamhaare entfernen gibt es zwei Gründe, dies zu tun: Schönheitsideale und Hygiene. Aber ACHTUNG: auch diese Hautregion möchte richtig gepflegt werden, damit die Haut nicht vorzeitig altert oder es wenig ästhetisch ansprechende Hautausschläge und Entzündungsherde gibt.

Techniken

für einen glatten Intimbereich gibt es mehr als nur die Rasur. Die Rasur ist meist auch gar nicht so effektiv. Stoppeln kommen schnell hervor und die Haut wird ständig gereizt. Man unterscheidet auch zwischen permanenter Haarentfernung und der Haarentfernung, welche nur so lange anhält, bis die Haare wieder nachgewachsen sind. In diesem Blogeintrag wird auf die kurzfristige Haarentfernung eingegangen. In Bezug auf die Frau muss erwähnt werden, dass die Schamnehaarung auch eine Funktion hat: nämlich das Abhalten von Bakterien und anderen Partikeln. Liegt der Intimbereich frei, entseht auch eine grössere Angriffsfläche für Infektionen.

Waxing, Sugaring, Epilieren, Cremes oder einfach nur die Rasur entfernen die Haar für eine kurze Zeit. Je nach Typ eignet sich die eine oder andere technik besser. Bei der Entfernung des Haares vom Ansatz an kann es zur Folge haben, dass das Haar neu nach innen nachwächst. Das kann Entzündungen mit sich bringen. Die Rasur kann die Haut so reizen, dass sie anfälliger für Unreinheiten wird und Rötungen zeigt. Kleine Entzündungen können auch auftreten, abe rnur oberflächlich.

Nassrasur

Am häufigsten wird die Nassrasur angewendet, um sich dem Busch „unten“ rum zu entledigen. Die Nassrasur hat den Vorteil, dass sie schnell und schmerzlos ist. Der Nachteil ist, dass sich – vor allem wenn es sich die Haut noch nicht gewöhnt ist – Hautirritationen und Pickel bilden können. Damit das nicht passiert, sollte niemals gegen die Wuchsrichtung rasiert werden und man sollte sich für einen guten Rasierschaum entscheiden.

TIPP: Verwende immer eine saubere und sehr scharfe Klinge, damit die Haare so nah wie möglich an der Wurzel gecuttet werden und nicht gerissen werden. Da die Haut gereitzt wird, ist eine saubere Klinke wichtig. Nach der Rasur mit einer Pflegelotion einreiben, die natürliche antibakterielle Wirkstoffe beinhaltet und beruhigt. Keinen Alkohol!

Epilation

Beim epilieren werden die Haare samt Wurzel entfernt. Das hat den grossen Vorteil, dass die Behaarung relativ langsam nachwächst. Gerade in der Bikinizone ist die Haut äusserst empfindlich, was die Behandlung relativ schmerzhaft macht. Es kann auch immer wieder vorkommen, dass Haare einwachsen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Haare für die Epilation eine gewisse Länge aufweisen müssen, damit sie einfach entfernt werden können. Vor allem im Urlaub ist es natürlich äusserst unpraktisch, wenn man vor der Epilation erst einige Tage mit Busch an den Strand liegen muss.

TIPP: Vereise die Haut bevor DU loslegst und halte die Hautpartie gestrafft, wo Du epilierst. Nach dem Epilieren mit einer Pflegelotion einreiben, die natürliche antibakterielle Wirkstoffe beinhaltet. Keinen Alkohol!

Waxing & Sugaring

Waxing ist die neuste Trendmethode und wird immer öfter von Kosmetikstudios angeboten. Es wird entweder mit Wachs oder mit einer Zuckermasse gearbeitet. Das Resultat ist das selbe wie bei der Epilation: einige Wochen Ruhe vor den ungeliebten Häärchen. Auch diese Variante ist nicht ganz schmerzfrei und sollte von einer Fachperson ausgeführt werden.

TIPP: siehe oben

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