Das Arztgespräch
Stört Sie Ihr müdes Aussehen?
Herr Dr. Noever, wann ist eine Augenlidplastik sinnvoll?
Bei vielen Menschen kommt es im Laufe der Zeit, manchmal schon mit 40 Jahren, zu einem Tiefertreten der Augenbrauen mit Entwicklung eines Hautüberschusses am Oberlid. Dies bringt ein müdes Aussehen oder sogar eine Beeinträchtigung des Sehfeldes mit sich. An den Unterlidern kann sich das Altern in Form von Tränensäcken bemerkbar machen. In beiden Fällen ist eine Korrektur durch eine Lidplastik möglich.
Wann lehnen Sie einen Patienten ab?
In jedem Fall muss die Indikation zu einem operativen Eingriff sorgfältig überprüft werden. Es gibt speziell an den Unterlidern verschiedene Operationstechniken, welche unterschiedliche Operationsrisiken mit sich bringen. Wenn das erwünschte Operationsergebnis unrealistisch ist oder das Operationsrisiko (z. B. aufgrund von Begleiterkrankungen) zu hoch ist, so sollte vom Eingriff abgeraten werden.
Welches sind die Risiken, die eine Augenlidplastik mit sich bringt?
Mit den allgemeinen Operationsrisiken wie Wundinfektionen, Blutergüsse und Narbenbildung muss gerechnet werden. Bei einer Oberlidkorrektur kann es, wenn zuviel Haut entfernt wird, zu einer Behinderung des Lidschlusses kommen. Dies kann jedoch durch sorgfältige Planung vermieden werden. Das Unterlid neigt bei älteren Patienten auch in horizontaler Richtung zu erschlaffen. Wird eine solche Erschlaffung nicht erkannt und bei der Operation nicht mitbehandelt, oder wird zuviel Haut entfernt, so kann ein Ektropion auftreten. Dies bedeutet eine bogenförmige Verziehung des Unterlides, so dass das Weisse des Auges sichtbar wird. In diesem Fall kommt es zu Lichtempfindlichkeit, Tränenfluss und Bindhautreizungen. Diese Problematik kann häufig nur durch einen weiteren Eingriff behoben werden.
Spielt der Hauttyp eine Rolle?
Für das Ergebnis einer Lidkorrektur spielt der Hauttyp nur eine untergeordnete Rolle, nämlich in Bezug auf die Narbenbildung. Bei dunkler Haut können die Narben eventuell besser sichtbar sein. Im Allgemeinen sind die Narben aber nach wenigen Monaten praktisch nicht mehr erkennbar.
Können allfällige Fehloperationen korrigiert werden?
Fehler werden in Bezug auf das Ausmass der Fettentfernung an den Lidern, der Hautresektion oder der Schnittführung gemacht. In den meisten Fällen lassen sich solche Probleme mit einem weiteren Eingriff beheben. Nicht korrigierbare Fehler sind selten.
Wie lange ist man Arbeits- respektive Gesellschaftsunfähig?
Die Operationsfolgen wie Schwellung und Blutergüsse sind in der Regel nach 2 Wochen weitgehend abgeklungen, manchmal braucht es auch drei Wochen, bis man ganz wiederhergestellt ist.
Welche Kosten entstehen bei der Augenlidplastik?
Eine Oberlidkorrektur ist mit ca. SFR 5000,-, eine Unterlidkorrektur mit CHF 6000,- anzusetzen. Kombinierte Eingriffe kosten ca. CHF 8000,- bis 10’000,- in Abhängigkeit von der gewählten Betäubungsmethode (Allgemeinnarkose).
Bei vielen Menschen kommt es im Laufe der Zeit, manchmal schon mit 40 Jahren, zu einem Tiefertreten der Augenbrauen mit Entwicklung eines Hautüberschusses am Oberlid. Dies bringt ein müdes Aussehen oder sogar eine Beeinträchtigung des Sehfeldes mit sich. An den Unterlidern kann sich das Altern in Form von Tränensäcken bemerkbar machen. In beiden Fällen ist eine Korrektur durch eine Lidplastik möglich.
Wann lehnen Sie einen Patienten ab?
In jedem Fall muss die Indikation zu einem operativen Eingriff sorgfältig überprüft werden. Es gibt speziell an den Unterlidern verschiedene Operationstechniken, welche unterschiedliche Operationsrisiken mit sich bringen. Wenn das erwünschte Operationsergebnis unrealistisch ist oder das Operationsrisiko (z. B. aufgrund von Begleiterkrankungen) zu hoch ist, so sollte vom Eingriff abgeraten werden.
Welches sind die Risiken, die eine Augenlidplastik mit sich bringt?
Mit den allgemeinen Operationsrisiken wie Wundinfektionen, Blutergüsse und Narbenbildung muss gerechnet werden. Bei einer Oberlidkorrektur kann es, wenn zuviel Haut entfernt wird, zu einer Behinderung des Lidschlusses kommen. Dies kann jedoch durch sorgfältige Planung vermieden werden. Das Unterlid neigt bei älteren Patienten auch in horizontaler Richtung zu erschlaffen. Wird eine solche Erschlaffung nicht erkannt und bei der Operation nicht mitbehandelt, oder wird zuviel Haut entfernt, so kann ein Ektropion auftreten. Dies bedeutet eine bogenförmige Verziehung des Unterlides, so dass das Weisse des Auges sichtbar wird. In diesem Fall kommt es zu Lichtempfindlichkeit, Tränenfluss und Bindhautreizungen. Diese Problematik kann häufig nur durch einen weiteren Eingriff behoben werden.
Spielt der Hauttyp eine Rolle?
Für das Ergebnis einer Lidkorrektur spielt der Hauttyp nur eine untergeordnete Rolle, nämlich in Bezug auf die Narbenbildung. Bei dunkler Haut können die Narben eventuell besser sichtbar sein. Im Allgemeinen sind die Narben aber nach wenigen Monaten praktisch nicht mehr erkennbar.
Können allfällige Fehloperationen korrigiert werden?
Fehler werden in Bezug auf das Ausmass der Fettentfernung an den Lidern, der Hautresektion oder der Schnittführung gemacht. In den meisten Fällen lassen sich solche Probleme mit einem weiteren Eingriff beheben. Nicht korrigierbare Fehler sind selten.
Wie lange ist man Arbeits- respektive Gesellschaftsunfähig?
Die Operationsfolgen wie Schwellung und Blutergüsse sind in der Regel nach 2 Wochen weitgehend abgeklungen, manchmal braucht es auch drei Wochen, bis man ganz wiederhergestellt ist.
Welche Kosten entstehen bei der Augenlidplastik?
Eine Oberlidkorrektur ist mit ca. SFR 5000,-, eine Unterlidkorrektur mit CHF 6000,- anzusetzen. Kombinierte Eingriffe kosten ca. CHF 8000,- bis 10’000,- in Abhängigkeit von der gewählten Betäubungsmethode (Allgemeinnarkose).

