Augenlidstraffung
Mit zunehmendem Alter verlieren die dünne Haut und das feine Gewebe rund um die Augen an Elastizität und Spannkraft. Die Oberlider zieht es mit der Schwerkraft immer stärker über die Lidfalte. In ausgeprägteren Fällen wölbt sich das Lid sogar über die Wimpern. Dabei spricht der Volksmund von Schlupf- oder Hängelidern. Die Schwerkraft bringt auch so manches Unterlid ins Rutschen, wodurch in fortgeschrittenem Stadium Augenringe und sogenannte Tränensäcke entstehen können.
Die Folgen sind unübersehbar. Augen wirken kleiner, das Gesicht älter und trauriger. Der Blick erscheint müde und abgespannt, ohne dass dem so sein muss. Mit der Augenlidoperation am Oberlid und/oder Unterlid wird eine Verjüngung und Auffrischung der Augenpartie und damit auch des Gesichtes vorgenommen.
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Fachbegriff:
Lidplastik oder Blepharoplastik
OP-Ziel:
Entfernung der Tränensäcke oder Schlupflider
OP-Methoden:
Oberlidplastik und Unterlidplastik
OP-Dauer:
1 – 2 Stunden
Betäubung:
Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie), evt. Dämmerschlaf,
bei der kombinierten Ober-/Unterlid-Straffung oft in Vollnarkose
Klinikaufenthalt:
i.d.R. ohne Übernachtung
Nachbehandlung:
Selbstauflösende Fäden müssen nach der OP nicht gezogen werden. Alle anderen werden nach 5 – 7 Tagen entfernt. 10 – 12 Tage nach der OP findet eine Wundheilungskontrolle beim operierenden Arzt statt.
Nach der Operation:
Duschen bzw. Baden nach 1 – 2 Tagen möglich. Auf Sauna, Sport und körperliche Anstrengungen sollten Sie für 3 Wochen verzichten. Keine direkte Sonneneinstrahlung in den ersten 3 Monaten.
Schmerzen:
Gering
Narben:
Kaum sichtbar
Gesellschafts-und Arbeitsfähigkeit:
Mit Sonnenbrille am nächsten Tag.
Zur Arbeit frühestens nach 3 – 5 Tagen.
Haltbarkeit:
Bis zu 10 Jahre
Risiken (gering):
Beim Oberlid:
Nebenwirkungen:
Schwellungen, Blutergüsse, Reizungen der Binde- und Hornhaut, temporäres unscharfes Sehen
Fertiges OP-Ergebnis:
Frühestens nach drei Monaten
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