Fettabsaugung

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Fettabsaugung (Liposuktion) – Für ausgewogene Körperformen

Sie denken über eine Liposuktion nach und möchten sich über diese Schönheitsoperation gerne umfassend informieren? Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Wissen. Viele Frauen und immer mehr Männer stören sich an speziellen Problemzonen, die trotz Sport und Diäten nicht verschwinden. Eine Fettabsaugung kann hier gezielt gezielt helfen. Mithilfe feiner Kanülen werden die unter der Haut liegenden Fettansammlungen abgesaugt und dauerhaft entfernt. Bitte beachten Sie jedoch, dass eine Liposuktion keine Diät ersetzt und zur reinen Gewichtsreduktion ungeeignet ist. Die Behandlung dient ausschließlich der gezielten Beseitigung von Fettdepots, um die Körpersilhouette sanft zu modellieren.

ACREDIS für eine sichere Entscheidung

ACREDIS bietet Ihnen nicht nur umfassende Beratung, sondern auch Adressen von führenden Spezialisten für Fettabsaugung. Jeder von uns empfohlene Spezialist für Ästhetische und Plastische Chirurgie ist nach über 300 Kriterien geprüft und mit dem ACREDIS Gütesiegel ausgezeichnet. Damit bieten wir Ihnen einzigartige Transparenz und Sicherheit. Treffen Sie Ihre Entscheidung für eine Liposuktion nicht allein. Treffen Sie sie mit uns.

FETTABSAUGUNG METHODEN

  • Fettabsaugen Bauch: Ausgangssituation
    Ausgangssituation einer Fettabsaugung (Bauch)
  • Fettabsaugen Bauch: Vorgehen
    Vorgehen bei einer Fettabsaugung (Bauch)
  • Fettabsaugen Reiterhosen: Ausgangssituation
    Ausgangssituation einer Fettabsaugung (Reiterhosen)
  • Fettabsaugen Reiterhosen: Vorgehen
    Vorgehen bei einer Fettabsaugung (Reiterhosen)

Typische Körperzonen, an denen abgesaugt wird, sind Bauch, Taille, Po, Beine. Durch verfeinerte Operationstechniken sind in den letzten Jahren auch Absaugungen an sensibleren Körperstellen möglich geworden: z.B. Kinn (Doppelkinn) oder Hals (Truthahnhals). Die Operation wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Am häufigsten wird der Eingriff mit der Tumeszenz-Technik durchgeführt. Der Begriff Tumeszenz kommt vom lateinischen „tumescere“ (aufblasen, auffüllen).

Bei dieser Methode zeichnet der Operateur zunächst auf der Haut des Patienten die Absaugbereiche und die Absaugmengen und spritzt anschließend eine Mischung aus physiologischer Kochsalzlösung und einem lokal wirkenden Betäubungsmittel in die Fettschicht. Dieses Flüssigkeitsgemisch bewirkt, dass das Fett leichter abzusaugen ist.

Es dauert ca. 30 Minuten bis die Betäubung wirkt. An den vormarkierten und betäubten Stellen führt der Chirurg die stricknadeldünne Kanüle in das Gewebe ein und saugt mittels unterschiedlicher Absauggeräte die Fettzellen ab. Dabei schiebt der Arzt mit rhythmischen Bewegungen die Kanüle durch das Bindegewebe. Die Vorgehensweise bei dieser Methode erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. In beschränktem Umfang kann das abgesaugte Fett aufbereitet und wieder als Füllmaterial für die Aufpolsterung im Gesicht oder den Ausgleich von Dellen verwendet werden (Hinweis: Beim Lipo-Transfer in die Brust sollten die Risiken genau abgeklärt werden).

ABSAUGTECHNIKEN

Vibrationstechnik (Vibrationslipolyse, Rütteltechnik, Power assistierte Liposuktion (PAL)

Die Kanülen schwingen elektronisch gesteuert bis zu 80mal pro Sekunde hin und her. Dadurch lassen sich die Fettzellen noch schonender aus dem Gewebe in die Kanüle rütteln. Der Patient nimmt die Bewegungen der Kanüle kaum wahr.

Vorteile:
Diese Technik ermöglicht ein besonders feines und gewebeschonendes Absaugen. Die Fettabsaugung wird mit sehr kleinen und dünnen Kanülen vorgenommen, weshalb auch nur äußerst kleine Hautschnitte von fünf bis acht Millimetern erforderlich sind. Die Haut zieht sich nach dem Eingriff zusammen und wird dadurch straffer und passt sich der neuen Form an. Zusätzlich kann der Operateur auch an schwierigen Stellen (Knie, Waden) absaugen.

Nachteile:
Da die Vibrationskanülen elektronisch gesteuert werden, ist es schwieriger festzustellen, ob der Operateur mit der Kanüle auf einen Widerstand, wie z. B. Muskelgewebe stösst. Daher sollte diese Technik nur von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.Ansonsten gelten die allgemeinen Operationsrisiken.

Wasserstrahltechnik (Wasserstrahl-assistierte Liposuction WAL)

Bei dieser Technik werden die Fettzellen mit einem hauchdünnen Wasserstrahl schonend aus dem Gewebe herausgelöst und gleichzeitig abgesaugt.

Vorteile:
Gewebeschonende Methode und kürzere Operationsdauer, da ca. 70 % weniger Tumeszenz-Lösung verwendet wird und sich dadurch die Einwirkzeit erheblich verkürzt. Mögliche Nutzung von abgesaugtem Eigenfett für Eigenfett-Transplantationen.

Nachteile:
allgemeinen Operationsrisiken.

Ultraschalltechnik (Ultraschall-assistierte Liposuktion UAL)

Bei dieser Technik werden die Fettzellen mit einer Ultraschallsonde zerstört und danach mit konventionellen Kanülen abgesaugt.

Vorteile:
Hervorragende Eignung für Stellen mit sehr festem Gewebe wie zum Beispiel der Rücken.

Nachteile:
Die Ultraschallsonde muss in ständiger Bewegung sein, andernfalls können Gewebeverbrennungen auftreten. Darüber hinaus kann mit den relativ dicken Kanülen weniger präzise gearbeitet werden. Es besteht die Gefahr einer Schädigung der Nervenscheiden bis hin zu Taubheitsgefühlen.

ALLGEMEINER HINWEIS

Die Schönheitschirurgie bringt eine Vielzahl an neuen Methoden zur Bekämpfung von Fettpolstern auf den Markt. Da hierfür jedoch keine Langzeitstudien existieren, ist generell Vorsicht geboten. Informieren Sie sich vor jeder Operation eingehend und lassen Sie eine Liposuktion nur von einem ausgewiesenen Experten durchführen.

Laser Liposuktion (Laserlipolyse, Soft-Laser)

Auch bei dieser Methode wird die zu behandelnde Zone vor dem Eingriff zunächt mit einer Lösung, meist der Tumeszenz-Lokalanästhesie, betäubt. Danach wird eine Lasersonde in den Fettbereich der Unterhaut eingebracht. Mithilfe der Wärmeenergie des Lasers wird das Fettgewebe gelöst und verflüssigt. Das gelöste Fett muss bei sehr kleinen Bereichen nicht abgesaugt werden, da es durch den natürlichen Stoffwechsel absorbiert wird. Bei grösseren behandelten Bereichen wird das verflüssigte Fettgewebe mit einer anderen Operationsmethode, meistens mit der Vibrations-Lipolyse, abgesaugt. Warnhinweis: Dieses Verfahren ist relativ neu auf dem Markt, so dass hierfür noch keine ausreichenden Erfahrungen existieren.

„Fett-Weg-Spritze“ (Injektionslipolyse)

Bei der Fett-Weg-Spritze wird der Wirkstoff Phosphatidylcholin, auch als Lecithin bekannt, durch die Haut direkt in das zu behandelnde Fettgewebe gespritzt. Hierdurch werden vorhandene Fettzellen gelöst, vom Stoffwechsel abtransportiert und schließlich auf natürliche Weise ausgeschieden,. Das Fettgewebe an den behandelten Stellen wird so zum Schrumpfen gebracht.

WARNHINWEIS: Es existiert keine seriöse Langzeitstudie, die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Fett-Weg-Spritze belegen. Auch kann der injizierende Arzt keine Vorhersage über die entstehenden Körperkonturen oder Dellenbildung machen.

Fett-Weg-Laser“

Bei dieser non-invasiven Methode werden die Fettzellen einer hohen Laserstrahlung ausgesetzt, die bis zu 9 Millimeter tief in das Gewebe eindringen. Durch diesen Prozess verflüssigen sich die Fettzellen und werden sozusagen weggeschmolzen. In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig, da sich die Fettzellen mit der Zeit wieder vergrößern. Ein dauerhafter Effekt ist bei dieser Methode nicht garantiert. Auch ist diese Behandlungsmethode nur zur Beseitigung von kleineren Fettpolstern geeignet und somit nicht für jeden die richtige Methode.

VOR DER FETTABSAUGUNG

Ganz gleich, für welche Methode Sie sich entscheiden. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen des Operateurs. Im Vordergrund steht hierbei meist die Absetzung blutgerinnungshemmender Medikamente (u.a. Aspirin, Marcumar).

NACH DER FETTABSAUGUNG

Der Patient erhält direkt nach dem Eingriff ein Kompressionsmieder oder eine Stützhose, um das entfettete Gewebe zusammen zu halten. Diese Kompressionsstütze muss während ca. vier bis sechs Wochen getragen werden. Der Patient kann die Klinik zwei Stunden nach der OP verlassen, sollte jedoch abgeholt werden. Die injizierte Lösung und die Wundsekrete, die nicht bereits bei der OP abfliessen, verlassen in den kommenden zwei Tagen über die kleinen offenen Hautschnitte den Körper. 24 Stunden nach der OP fühlt sich der Patient in der Regel wieder fit. Mit der nötigen Vorsicht kann ab dem zweiten Tag wieder geduscht werden. Der Patient sollte sich jedoch fünf bis sieben arbeitsfreie Tage gönnen. Bis zu zwei Wochen verspürt der Patient an den abgesaugten Stellen einen muskelkaterähnlichen Schmerz, der danach verschwinden sollte.

Leichte sportliche Betätigung oder körperliche Anstrengung ist nach vier bis sechs Wochen möglich, Sportarten, die das Gewebe stark beanspruchen (Tennis oder Fußball), müssen zwei bis drei Monate warten. Der Patient braucht nach der OP vier bis sechs Monate Geduld, bis das endgültige Resultat erkennbar ist. Das Gewebe und die Haut müssen sich zuerst an die neuen Formen angleichen.
Nur wer gesund lebt und sich ausgewogen ernährt, bleibt dauerhaft schlank. Zwar wachsen abgesaugte Zellen nicht nach, doch werden bei dieser OP niemals alle Fettzellen abgesaugt. Die verbliebenen Zellen nehmen bei falscher Ernährung wieder an Volumen zu. Bei einer erneuten Gewichtszunahme ist jedoch nicht mit punktuellen Zunahmen zu rechnen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich das Gewicht in diesem Fall über alle Bereiche gleichmäßig verteilt.

Methoden der Liposuktion

Sie möchten sich eingehender über die Möglichkeiten einer Fettabsaugung informieren? Eine erfahrene ACREDIS Beraterin ist unter der Nummer 0800 - 60 11 850 für Sie und alle Ihre Fragen da. Gerne berät sie Sie mit ihrem Wissen aus vielen anderen Patientengesprächen. Berichte von erfolgreiche verlaufenen Liposuktionen finden Sie bei unseren Erfahrungen.

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